Fit für den Notfall: Ausbildung und JRK-Fachtag im Schulsanitätsdienst
von Margarete Silter
Der Schulsanitätsdienst unserer Schule ist mit viel Engagement im Einsatz. In den letzten Wochen hat sich einiges getan: Das Team hat nicht nur Verstärkung bekommen, sondern auch neue Impulse auf dem JRK-Fachtag in Mainz gesammelt.
12 neue Schulsanitätskräfte ausgebildet
Vor 4 Wochen trafen sich 12 Schülerinnen und Schüler, vor allem aus der 7. Klassenstufe, die sich zu neuen Schulsanitätern ausbilden lassen wollten. Wir haben die Rettungskette kennen gelernt und geübt, Verbände angelegt, gespielte Gefahrensituationen gemeistert und natürlich ging es auch um den Klassiker: die stabile Seitenlage.
Am 30.09. haben sich die Schüler*innen und die Lehrerinnen Frau Hein und Frau Silter 6 Unterrichtsstunden Zeit genommen, um die Herz-Lungen-Wiederbelebung zu trainieren und andere wichtige Handgriffe zu besprechen, zu wiederholen und zu üben. So sind unsere Neuen gut vorbereitet, bald nach den Ferien die ersten Pausenaufsichten zu übernehmen.
JRK-Fachtag in Mainz: Team sammelt neue Impulse
Nachdem für den Nachwuchs der Schulsanitäter an unserer Schule gesorgt wurde, ist eine Auswahl bereits ausgebildeter und engagierter Schulsanitäter zum Fachtag JRK und Schule (JRK = Jugendrotkreuz) nach Mainz gefahren. Hier sind unsere Schülerinnen und Schüler vielen Jugendlichen anderer Schulen begegnet. Sie haben sich in verschiedenen Workshops („Stützen und Schienen“, „Fallbeispiele“, „Stark in Konflikten“ u.v.m.) eingebracht und fortgebildet. Ihre gewonnenen Eindrücke werden sie hoffentlich in den folgenden AG-Stunden mit allen anderen Schulsanitätern teilen.
Nach einer Austauschrunde am Vormittag und dem gemeinsamen Mittagessen gab es nachmittags auch für uns Lehrkräfte hilfreiche Workshops. Teilweise konnten wir uns bereits auf der Rückfahrt nach Neuwied über die verschiedenen Gespräche und Inspirationen austauschen und Pläne für die kommenden Wochen schmieden.
Neben dem Input zur ersten Hilfe war vor allem das Treffen anderer Menschen wertvoll, mit denen wir das gemeinsame Interesse an Erster Hilfe teilen. So konnten wir uns über Herausforderungen und Lösungen unterhalten und spüren, dass wir Teil einer großen Gruppe im Land sind.








