Welcher Beruf passt zu mir? Neuntklässler teilen ihre Erfahrungen auf der Praktikumsmesse
von Jessica Cramer
Was mache ich nach der Schule und welcher Beruf passt wirklich zu mir? Dies sind zentrale Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler spätestens ab der 8. Klasse stellen und auf die sie im Laufe ihrer Schulzeit eine passende Antwort finden möchten. Eine entscheidende Orientierungshilfe bietet dabei das zweiwöchige Schulpraktikum vor den Herbstferien, aus dem die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler am 20. Oktober 2026 bei ihrem alljährlichen Praktikumspräsentationsabend berichteten.
In Form einer Messe stellten die Jugendlichen der 9. Klassen ihre vielfältigen Erfahrungen und Ergebnisse den interessierten Gästen vor. An aufwendig gestalteten Ständen veranschaulichten sie ihre Tätigkeiten mithilfe von informativen Plakaten, anschaulichen Präsentationen und spannenden Werkstücken. Das Spektrum der erkundeten Berufsfelder war dabei beeindruckend vielseitig: Es reichte von Tätigkeiten in der Mediengestaltung, der Chemielaborantik und kaufmännischen Berufen über handwerkliche und technische Bereiche wie der KFZ-Mechatronik, der Elektronik für Betriebstechnik oder der Fluggerätemechanik bis hin zu sozialen und medizinischen Berufen in der Erziehung, der Heilerziehungspflege, der Physiotherapie oder der zahnmedizinischen Assistenz. Auch Berufe im Stadtmarketing sowie in der Pferdewirtschaft wurden den Gästen anschaulich nähergebracht.
Neben zahlreichen Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern waren auch Vertretungen von Betrieben vor Ort, darunter die Kindertagesstätte Wunderland, die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach, das Finanzamt Neuwied sowie das Herrnhuter Kinderhaus. Ebenso nahm Frau Itzinger von der Agentur für Arbeit teil und versorgte alle Anwesenden mit wertvollen Informationen rund um das Thema Ausbildung.
Besonders die Achtklässlerinnen und Achtklässler profitierten von dem Abend, da sie erste Impulse sammeln und Anregungen für ihr eigenes Praktikum im kommenden Schuljahr mitnehmen konnten.
Ein ganz besonderer Dank gilt allen Betrieben und Einrichtungen, die unsere Praktikantinnen und Praktikanten aufgenommen, betreut und ihnen diesen wichtigen Einblick in die Arbeitswelt ermöglicht haben.






















